
Von welchem Planeten ‚Crazy Long‘ wirklich stammt, bleibt umstritten. Als gesichert gilt, dass er in seinem irdischen Leben ein Dasein als Straßenmusiker führt und immer wieder gerne Auszüge aus seinem auf 10.000 Titel geschätzten Repertoire zu allen möglichen Gelegenheiten, etwa in Probepausen, zum Besten gibt.
Man munkelt, dass „Crazy Long“ sich ein zweites Standbein als wandelndes Kompendium für Song-, Film- und Comediantexte (Spezialgebiet: „Otto“) für die Staatsbibliotheken unserer kleinen Erde aufbaut und dabei schon erfolgreich den einen oder anderen wissenschaftlichen Dissens aus dem Weg räumen konnte.
Besonders geschätzt wird Manne wegen der liebevollen Beziehung zu seinen Instrumenten, die er hingebungsvoll pflegt, sowie wegen seiner geistigen Präsenz bei Probeterminen, die er unlängst wieder durch die Frage ‚Muss ich da was singen?‘ für alle eindrucksvoll unter Beweis stellte.
